Das Highlight jeder Geburtstagstafel ist die Torte. Für meinen Allerbesten wollte ich mich dieses Jahr optisch etwas ins Zeug legen. Letztes Jahr habe ich eine geschmacklich und optisch wirklich tolle Torte gemacht, da musste etwas größeres her.
Sahnig im Geschmack mit der feinen Unterstützung von Mango, abgerundet mit Pistazien.
Mango-Torte
Knetteig:
150g Weizenmehl
Eine Prise Backpulver
50g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
100g weiche Butter
Biskuitteig:
3 Eier, mittel
4 EL heißes Wasser
125g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
100g Weizenmehl
65g Speisestärke
2 gestrichene TL Backpulver
50g zerlassene Butter
2-3 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Mangopüree
Cremefüllung
4 Blatt weiße Gelatine
1 mittelgroße Mango
1 Dose Mango, geschnitten
250g Schlagobers
250g Marscapone
1 TL Zitronensaft
Belag:
250g Schlagobers
1 Pck. Vanille-Zucker
1 mittelgroße Mango
gehackte Pistazienkerne
evtl. Lebensmittelfarben
Zubereitung
Der Knetteig entspricht einem dünnen Kuchenboden, der als Stütze für den Biskuitboden dient. Zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben, restliche Zutaten hinzufügen und mit einem Mixer gut durcharbeiten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig klebt, einfach eine Zeit lang kalt stellen.
Bei 180°C Heißluft / 200°C Elektroherd 15 Minuten backen. Nach der Backzeit sofort den Boden mit dem Backpapier vom Springformboden lösen und auskühlen lassen.
Wenn die Böden zusammengesetzt werden, die Aprikosenkonfitüre und einen Esslöffel vom Mangopüree vermischen, einen Spritzer Zitrone dazu und den Boden einpinseln. Aber ich greife vor...
Für den Biskuitteig Eier und Wasser in einer Rührschüssel mit Handrührgerät mit Rührbesen auf höchster Stufe 1 Minute lang schaumig schlagen. Den Zucker mit Vanille-Zucker mischen, eine Minute lang einstreuen, dann 2 weitere Minuten schlagen.
Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen, die Hälfte über die Eimasse geben und auf niedrigster Stufe kurz unterrühren. Mit dem Rest gleich verfahren. Die Butter dazu geben und unterrühren.
Die Springform wieder mit Backpapier auslegen und mit dem Teig befüllen, glattstreichen.
180°C Heißluft / 200°C Elektroherd, 20-30 Minuten backen.
Den Boden nach dem Auskühlen ein Mal durchschneiden.
Diese Anleitung für Biskuitboden ist nicht so wie ich sie sonst mache, es ging aber erstaunlich gut. Dennoch schmeckt die andere Variante deutlich feiner, ich werde bei Gelegenheit ein paar Postings zu den Grundteigen, wie z.B. Biskuitteig machen.
Jetzt, da alles fertig ist, können wir uns endlich an die Füllung wagen!
Zu allererst habe ich die Mangos geschält, entsteint und in Scheiben geschnitten. Dann habe ich mir die schönsten ausgesucht und bei Seite gelegt. Mein Verhältnis Hälfte Belag, Hälfte Füllung. Geht aber auch anders. Die restliche Mango habe ich mit der abgetropften Dosenmango püriert.
(Davon könnt ihr gleich einen Esslöffel wegnehmen, für den Kuchenboden!)
Die Gelatine in ein wenig Wasser einweichen. Nach ca. 10 Minuten unter Rühren erwärmen, nicht kochen, bis sie vollständig gelöst ist, leicht abkühlen lassen.
Zuerst zwei Esslöffel Püree zur Gelatine geben, auflösen lassen, dann mit dem restlichen Püree verrühren.
Die Sahne steif schlagen, (ich habe es ohne Sahnesteif gemacht und es ging prima) und zur Püreemasse geben, mit Zitronensaft abschmecken und unterrühren.
Wer es süßer mag, kann mit einem Esslöffel Zucker süßen.
Nun auf dem Boden die Aprikosenkonfitüre mit dem Püree einstreichen (siehe Bild Nr. 4), den Biskuitboden draufsetzen.
Die Creme kuppelartig auf den Boden streichen. (Bei mir hat das nicht so ganz funktioniert, die Gelatine war noch nicht fest genug) Damit sich eine schöne Kuppel bildet, den oberen Boden dünner schneiden, dann darauf geben und seitlich herunterdrücken.
Jetzt kommen wir zum Belag. Dafür habe ich einfach einen ganzen Obers steif geschlagen und den Zucker zugemischt. Die Tortenoberfläche mit ca. einem Drittel der Sahne bestreichen, darauf die Mangoscheiben verteilen. Zur restlichen Sahne ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazugeben, am Rand reihum mit einer Sterntülle Sterne spritzen. Nochmal Farbe dazu, die untere Reihe spritzen. In der Mitte der Torte eine kleine Rose formen und mit zwei Mangoschnitzen garnieren.
Rundherum Pistazienkerne verteilen.
Die Lebensmittelfarben..hab ich schon ewig einfach nur rumliegen, ich benutze sie eher selten, aber hier hat der Blau-Gelb Kontrast wirklich zum Gesamtbild beigetragen.
Die Torte habe ich übrigens aus diesem Buch und ein wenig abgewandelt.
So sah unsere Kaffeetafel aus, die Kokos-Nuss Pralinés könnt ihr hier nachlesen, als nächstes kommen handgedrehte Donuts!
Guten Appetit!



















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